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Gisela macht barrierefrei

"Wenn jeder dem anderen helfen wollte, wäre allen geholfen" – Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach

Die Zusammenarbeit mit „Heimaten e. V.“

Zu Beginn unseres P-Seminares arbeiteten wir mit dem Staatlichen Museum Ägyptischer Kunst (SMÄK) zusammen. Zur Realisierung unseres Projektes „Barrierefreiheit“ suchten wir nach einem weiteren Partner, da wir noch keinen Kontakt zu Flüchtlingen bzw. Gleichaltrigen mit Migrationshintergund hatten. Schließlich war es unser Ziel – oder besser – unser Wunsch, Flüchtlingen zu helfen. Damit dieses Anliegen verwirklicht wurde, schrieb ich etwa Mitte Mai 2016 der „Heilsarmee“, um einen Kontakt herzustellen. Leider gab es darauf keine Antwort.

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Einführungsgespräch mit Ruth Peter:

Als wir als P-Seminar entschieden hatten, dass wir uns unbedingt mit dem Jesuitenflüchtlingsheim befassen wollen, wurde ein organisatorisches Treffen vereinbart. Am 11.10.2016 fuhren wir – Amina Ismael, Cara Schröter und Kilian Kraus – zum Flüchtlingsheim Neuperlach. Dort führten wir dann ein Gespräch mit der Heimleitung Frau Ruth Peter und ihrer Kollegin Frau Claudia Stadler um über die kommenden Monate zu reden und uns ihre Vorstellungen und Ideen anzuhören. Nun waren wir zu dritt dort und haben in freundlicher Atmosphäre bei Kaffee und Keksen über die Anforderungen gesprochen, die wir zur Erfüllung der Formalia brauchen, darunter waren ein Erweitertes Führungszeugnis des Bundesamtes für Justiz und eine Einverständniserklärung, keine Bilder von den Kindern aufzunehmen.

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Der Ablauf des Projektes

Schon beim ersten Treffen mit dem Jesuiten-Flüchtlingsdienst hat sich ein ungeplanter Ablauf ergeben, der bis jetzt immer wieder eingehalten wird. Eine Personengruppe von 3-4 Teilnehmer des P-Seminars „Barrierfreiheit“ des Gisela-Gymnasiums machen sich nach der Schule auf den Weg, um den 6-10jährigen Kindern bei den Hausaufgaben zu helfen. Ein Weg, der von Schwabing nach Perlach mit U-Bahn und Bus zurückgelegt werden muss und eine ungefähre Fahrtdauer von 40 Minuten beträgt. Weiterlesen „Der Ablauf des Projektes“

Das Treffen mit Frau Seiler, der Koordinatorin des Vereins „heimaten e.V.“

Um junge Flüchtlinge für unser Projekt „Barrierefreiheit“ zu werben, haben alle Seminarteilnehmer Kontakt mit Organisationen und Einrichtungen aufgenommen, die unbegleitete minderjährige Flüchtlinge betreuen. Marlene und Luca übernahmen das Treffen mit Frau Seiler, die sich im Verein „heimaten e.V.“ vor allem um junge Menschen mit und ohne Migrationshintergrund kümmert. Ziel dieses Vereins ist es, eine Plattform für interkulturellen Dialog, hauptsächlich für Jugendliche und junge Erwachsene, zu schaffen. Das Treffen fand am 12.07.2016 im Haus des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) in der Schwanthalerstr. 64 statt. Anwesend waren Fr. Seiler, Marlene und Luca.

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Erstes Treffen mit Flüchtlingen

Das erste Treffen mit den jugendlichen Flüchtlingen fand im Sommer 2016 statt. Wir begrüßten die vier jungen Männer in der Nähe unserer Schule. Diese machten direkt einen offenen, freundlichen und netten Eindruck. Zu Beginn sprachen wir darüber, was wir mit ihnen an diesem Tag und an zukünftigen Treffen unternehmen wollen. Beispiele hierfür wären Ausflüge an den Starnberger See, den Englischen Garten oder Besuche von Fußballspielen; hierbei wurden hauptsächlich Aktivitäten genannt, die bei den in München bzw. Bayern lebenden Menschen beliebt sind. Das Ziel sollte schließlich sein, dass wir den jungen Flüchtlingen unsere Kultur vorstellen. Weiterlesen „Erstes Treffen mit Flüchtlingen“

Das Flüchtlingsheim und all seine Gefühle seit dem ersten Tag

Für uns Schüler des  P-Seminars „Barrierefreiheit“ war es dieses Jahr das erste Mal, dass wir in einem Flüchtlingsheim waren und dort die Menschen kennengelernt haben, die vor Sachen geflohen sind, die für uns unvorstellbar sind. Von Anfang an war uns klar, dass es nicht einfach werden würde, mit Schicksalen konfrontiert zu werden, die schlimmer waren und sind, als alles, was wir jemals erlebt haben oder wahrscheinlich noch erleben würden. Jedoch gibt es einen Unterschied zwischen der Klarheit und dem Kennenlernen solcher Dinge. Denn Wissen ist nicht mit Gefühlen verbunden. Und eben diese Gefühle haben jeden Einzelnen von uns eingeholt, als wir das erste Mal im Flüchtlingsheim angekommen sind und all die Menschen dort und besonders die Kinder gesehen haben.

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Wie alles begann…

Als im September 2015 unglaubliche Mengen von Flüchtlingen am Münchner Hauptbahnhof ankamen, erlebte Deutschland den größten Flüchtlingsstrom seit der Nachkriegszeit. Man könnte so weit gehen und sagen, Deutschlands Innenpolitik hat durch Frau Merkels „Wir schaffen das“ eine Wendung genommen. Dass die Meinungen zum Thema Flüchtlingspolitik polarisieren, ist kein Wunder, denn sowohl auf politischer Ebene wie auch in der Bevölkerung scheint es keine Einigung zu geben. Mangelnde Gelder, religiöse Vorurteile, auch Terror und Gewalt prägen unsere Zeitungen, Nachrichten und unsere Konversationen im Alltag. Es ist nicht weit hergeholt zu behaupten, dass fast jeder Deutsche sich seine eigene Meinung zum Thema „Willkommenskultur“ gebildet hat. Aber nicht nur die deutsche Bevölkerung hat eine Meinung dazu, die ganze Welt spricht über die Katastrophen im Nahen Osten. Wie es auch sein sollte, denn es handelt sich nicht um ein europäisches, sondern weltweites Problem. Es ist schwer, Antworten zu finden. Weder die politischen Spannungen, die sich seit über zwei Jahren in Deutschland und vielen anderen Ländern bilden, noch die Problematik im Nahen Osten sind Dinge, die leicht zu lösen sind. Vielmehr werden sie die Weltgeschichte und kommende Generationen prägen.

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